Familien als Marketing-Zielgruppe
Vor allem für Kinder spielt die Familie noch eine wichtige Rolle. Während Jugendliche sich vermehrt von ihren Eltern abnabeln, eigene Entscheidungen treffen und auf die Meinung ihrer Freunde vertrauen, sind Kinder noch verstärkt in das Familienleben einbezogen. Demnach ist bei der Kommunikation mit Kindern auch meist der familiäre Hintergrund und die Meinung und Einstellungen der Eltern einzubeziehen. Dabei gehen die Bedürfnisse oft weit auseinander. Während Kinder Spaß und Unterhaltung möchten, hat für die Erwachsenen Sicherheit für ihre Sprösslinge die oberste Priorität. Im Familienmarketing ist es demnach wichtig, die Aspekte beider Zielgruppen in der Marketing-Strategie und Ansprache zu berücksichtigen, sodass die gesamte Familie von einem Angebot überzeugt wird und dieses auch nutzt.
Eltern und Medien
Heutzutage ist eine hohe Medienkompetenz von großer Bedeutung. Deshalb sind auch Eltern interessiert daran, dass ihre Kinder schon früh den Umgang mit dem Computer erlernen. Allerdings bevorzugen sie eher die Heranführung an dieses Medium in der Schule, da sie ihre Kinder hier unter pädagogischer Betreuung wissen. Zu hoher Medienkonsum wird oft sehr kritisch gesehen. Während zu viel Fernsehkonsum durch zwiespältige Fernsehformate zur “Verblödung” der Kinder führt, lauern im Internet zu viele Gefahren. Trotz dieser Einstellung ist den Eltern bewusst, dass diese Medien, auch sehr förderlich sein können. Vor allem beim Lernen kann die Unterstützung digitaler Medien für die junge Zielgruppe nicht nur attraktiver, sondern meist auch effektiver sein. Nichtsdestotrotz wird der Medienkonsum von Kinder durch die Eltern häufig begrenzt und, vor allem in den Anfangsphasen, auch kontrolliert. Daher sollten Internetangebote auch den Ansprüchen der Eltern gerecht werden und für diese einen sichtbaren Mehrwert für ihre Kinder darstellen.





